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Universität zu Köln
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Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät
Fachgruppe Physik

I. Physikalisches Institut

Grünes Licht für CCAT

Deutsche Finanzierung für CCAT ist nun gesichert. Universitäten Bonn und Köln entwickeln Teleskopspiegel.

Staub- und Gaswolken sind die „Zutaten“, aus denen Sterne entstehen. Nordamerikanische Forscher wollen unter Beteiligung der Universitäten Köln und Bonn mit einem neuartigen Teleskop diese Sternentstehungsgebiete in bisher unerreichter Empfindlichkeit kartieren und durch Beobachtung entfernter Galaxien in die Frühphase des Universums vordringen. Die Finanzierungszusage für die deutsche Beteiligung liegt nun vor. Voraussichtlich im Jahr 2017 soll das Cerro Chajnantor Atacama Telescope (CCAT) in Chile die Arbeit aufnehmen. Es ist dann das höchst gelegene Teleskop der Erde. 

Weitere Presseinformationen der Uni-Köln.
(FRS 2011-11-26)

Startschuss für CCAT-Teleskop

Universität unterzeichnet Vertrag über den Bau von Ferninfrarot-Teleskop in Chile

CCATStartschuss für ein wichtiges Astrophysik-Projekt: Die Universität zu Köln und die Universität Bonn beabsichtigen, sich an der Entwicklung und dem Bau des CCAT-Teleskops (Cerro Chajnantor Atacama Telescope) in der chilenischen Atacama-Wüste zu beteiligen. Das Observatorium wird mit bisher unerreichter Empfindlichkeit weit entfernte Sterne und Galaxien im Ferninfrarot-Wellenbereich (0,03 – 3mm Wellenlänge) beobachten.

Mit dem Teleskop werden sich die Wissenschaftler ein hochempfindliches Beobachtungsgerät schaffen, das für ihren SFB mittelfristig zentrale Bedeutung hat. Denn mit seinen 25-Metern Durchmesser wird das CCAT mit Abstand das größte Teleskop der Welt im Terahertz-Wellenlängenbereich sein. „Die Größe ist deswegen entscheidend, weil man damit mehr Licht sammeln und empfindlicher messen kann“, erklärt Professor Jürgen Stutzki. „Außerdem kann man räumliche Details genauer auflösen.“ Durch die enorme Empfindlichkeit des Teleskops können in Zukunft Prozesse im Umfeld der Sternentstehung in unserer Milchstraße und in anderen Galaxien bis zum Rand des Universums beobachtet werden. Zusammen mit dem im Bau befindlichen Observatorium ALMA, wird CCAT in etwa fünf Jahren wertvolle Dienste für den Kernbereich des SFB 956 „Bedingungen und Auswirkungen der Sternentstehung – Astrophysik, Instrumentierung und Labor“ leisten.

Pressemitteilung der Universität zu Köln

(fsc 2010-12-06)