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Universität zu Köln
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Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät
Fachgruppe Physik

I. Physikalisches Institut

Feedback processes in the high-mass star forming region G29.96-0.02

G29.96-0.02 is a high-mass star forming region, with several dense cores located close to an cometary HII region. Recent ALMA data will be used to study the feedback processes in this region, mainly the properties of a molecular outflow seen in different species (dynamical feedback) and/or the properties of the HII region and its surrounding PDR (radiative feedback).

Dust core population in the filamentary molecular cloud G327, as observed with ALMA

ALMA observations of the molecular cloud G327 will be used to characterize and study the population of dust cores (which will eventually form stars).

Kontinuumstruktur von Sternentstehungsregionen in der Grossen Magellan'schen Wolke

ALMA Daten von Kontinuumemission dreier Sternentstehungsregionen sollen analysiert werden, und die Regionen durch Vergleich mit anderen Daten (Radio, Infrarot) charakterisiert werden.

Entwicklung von stickstoffhaltigen Molekülen in einem chemischen Modell

Im chemischen Modell Saptarsy der Gruppe kann die zeitliche Entwicklung von Molekülhäufigkeiten in einer sphärischen Quelle simuliert werden.  Das ist für sauerstoffhaltige Moleküle gemacht worden, hier sollen stickstoffhaltige Moleküle untersucht werden.

Analyse der Filamentstruktur von NGC6334

In großen Karten der Sternentstehungsregion NGC6334 soll eine Filamentanalyse durchgeführt werden.  Die Filamente werden durch die DisPerSE Software identifiziert, und ihre Eigenschaften sollen dann untersucht werden.

LTE Modellierung von nicht-LTE Datenkuben

Aus pragmatischen Gründen werden molekulare Spektren oft mit relativ simplen Methoden analysiert.  Hier geht es um eine Untersuchung eines synthetischen Datenkubus mit diesen Methoden, und den Vergleich der (in diesem Fall bekannten) Temperatur- und Säulendichtenstruktur mit den aus der Analyse gewonnenen Werten.

Einfluß von Stoßratenungenauigkeiten

Molekulare Stoßraten sind oft nur für ein begrenztes Basisset und für einen begrenzten Temperaturbereich bekannt.  Insbesondere neue Instrumente liefern oft Daten, die mit den existierenden Stoßraten nicht analysiert werden können.  Unter den verschiedenen Extrapolationsmethoden gibt es die besonders interessante von Neufeld (2010), der ein neuronales Netzwerk benutzt.  Der entscheidende Test, inwieweit die extrapolierten Raten die gleichen Ergebnisse von Strahlungstransportrechnungen wie die wirklich berechneten ergeben oder inwieweit die Ergebnisse abweichen, ist noch nicht durchgeführt worden.  In dieser Arbeit geht es um das Berechnen von verschiedenen Modellen für Wasser mit den beiden Stoßratensätzen, und um den Vergleich der Ergebnisse.