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Universität zu Köln
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Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät
Fachgruppe Physik

I. Physikalisches Institut

Charakterisierung von Kernen in G327.3-0.6

In der Sternentstehungsregion G327.3-0.6 sind in einer vorherigen Bachelorarbeit ca. 70 Quellen identifiziert worden.  Hier soll es darum gehen, die Spektren dieser Quellen in den vorliegenden ALMA Daten zu extrahieren und zu charakterisieren, wobei das Hauptaugenmerk auf der Bestimmung der chemischen Komplexität liegt.

Der heisse Kern von G327.3-0.6

G327.3-0.6 ist eine Sternentstehungsregion, in deren Zentrum ein sogenannter heisser Kern sitzt, eine dichte und warme Molekülkonzentration.  Es gibt ALMA Daten dieses Objekts, und hier sollen die Spektrallinine mit Hilfe des modernen XCLASS Pakets identifiziert und analyiert werden.  Es gibt noch andere, kühlere, Kerne in der Region, die auch characterisiert werden können, wenn genug Zeit bleibt, um den Entwicklungstatus zu charakterisieren.

GAIA Untersuchungen von Sternentstehungsregionen

GAIA ist ein Satellit, der Milliarden von Sternen in der Milchstrasse mit bislang unerreichter Präzision vermessen hat, und insbesondere die Entfernungen und Eigenbewegungen bestimmen konnte.  Es geht hier darum, Sterne in der GAIA Datenbasis zu finden, die mit Sternentstehungsregionen assoziiert sind, um die Entfernung und 3-d Bewegung zu characterisieren.

Der Schnittstelle zwischen ioniisertem und neutralem Gas in G29.96-0.02

G29.96-0.02 ist eine Sternentstehungsregion hoher Masse.  Es gibt schon eine ultrakompakte HII Region, die mit dem molekularen Gas wechselwirkt.  In dieser Arbeit geht es darum, ALMA Daten der Übergangsregion zu analysieren, wobei die HII Region durch Rekombinationslinien und das molekulare Gas durch ionisiertes CO charakterisiert werden soll.

Bau eines transportablen Antennen-Messtandes für SOFIA-Instrumente

Um die Geräte, die auf SOFIA montiert werden, vorab im Labor (in Deutschland und in USA) zu charakterisieren, wird ein einfacher, kompakter und transportabler Antennenmessstand (Mechanik, Elektronik und Software) aufgebaut und ausgetestet.

(Betreuer: Urs Graf)

Verbesserung des Praktikumsversuchs "Radioastronomie"

Verbesserung der Mechanik, Elektronik und Software des Praktikumsversuchs und Anfertigung einer detaillierten Musterauswertung.

(Betreuer: Urs Graf)

Entwurf, Bau und Test eines Wilkinson Leistung-Kopplers 0.3-8 GHz für kryogene Anwendung

Durch geschicktes Aufteilen des astronomischen Messsignals (im THz-Bereich) auf zwei supraleitende Mischer und anschließende Rekombination des Zwischenfrequenz(ZF)-Signals (im GHz-Bereich) kann die Funktionalität und Leistungsfähigkeit des Systems drastisch gesteigert werden. Für die Rekombination des ZF-Signals kann ein Wilkinson-Koppler verwendet werden. Diese relativ einfache Schaltung für Mikrowellensignale kombiniert die beiden Signale mit gleicher Amplitude (-3dB=0.5) und gleicher Phase und kann für einen sehr breiten Frequenzbereich (0.3-8GHz) berechnet werden. Die Schaltung soll mit Hilfe eines Mikrowellen CAD Programms erstellt werden. Bei der Fertigung soll darauf geachtet werden, dass die Schaltung auch bei sehr tiefen Temperaturen optimal funktionieren kann.

(Betreuer: K. Jacobs / N. Honingh)

Entwurf, Bau und Test eines „-3dB 90° Hybrids“ mit 6GHz Mittenfrequenz für kryogene Anwendungen

Durch geschicktes Aufteilen des astronomischen Messsignals (im THz-Bereich) auf zwei supraleitende Mischer und anscstarthließende Rekombination des Zwischenfrequenz(ZF)-Signals (im GHz-Bereich) kann die Funktionalität und Leistungsfähigkeit des Systems drastisch gesteigert werden. Für die Rekombination des ZF-Signals kann ein „-3dB 90° Hybrid“ verwendet werden. Diese relativ einfache Schaltung für Mikrowellensignale kombiniert die beiden Signale mit gleicher Amplitude (-3dB=0.5) und einer Phasendifferenz von 90°. Die Schaltung soll mit Hilfe eines Mikrowellen CAD Programms erstellt werden. Bei der Fertigung soll darauf geachtet werden, dass die Schaltung auch bei sehr tiefen Temperaturen optimal funktionieren kann.

(Betreuer: K. Jacobs / N. Honingh)